Arbeiten als Contractor, Geldsegen oder Schleudersitz?
Fast 50% aller aktuellen Contractor-Stellen sind eigentlich geplante Fest-Stellen, welche über eine längere Zeit nicht besetzt werden konnten.
Also wäre es doch interessant seine Feststelle zu kündigen und sich als Contractor selbständig zu machen, insbesondere weil dies bekanntlicherweise finanziell ja auch lukrativer ist.
Vor diesem Entscheid müssen aber einige Punkte abgeklärt werden und man sollte sich auch über mögliche Konsequenzen bewusst sein.
Wenn Sie als Contractor über eine längere Periode erfolgreich sein wollen, müssen Sie nicht nur über ein sehr spezifisches Fachwissen in einem Bereich oder Produkte-Gruppe haben, sondern man ist auch – mehr als Festangestellte – gezwungen, sich den dauernden Änderungen anzupassen, sich laufend weiterzubilden und den neusten Trends nicht zu verschliessen, sondern diese als Herausforderung anzunehmen.
Seien Sie sich auch bewusst, dass selbst dem Spezialisten drohen kann, in einer Übergangsphase ein bis zwei Monate ohne Anstellung zu sein...können Sie das finanziell verkraften?
Lassen Sie sich nicht von der Brutto-Rate alleine blenden, sondern berücksichtigen Sie auch, dass Sie auf dieser Rate noch die unterschiedlichsten Abzüge haben werden. Unabhängig von Ihren kaufmännischen Kenntnissen, arbeiten Sie mit einem Treuhänder zusammen, denn mit der Gründung einer eigenen Firma lassen sich nicht nur Steuern sparen, sondern auch viele Aufwendungen darüber verrechnen.
Bleiben Sie mit den Raten realistisch! Durch das erhöhte Business-Risiko und Ihre Flexibilität werden Sie ein höheres monatliches Einkommen erzielen, aber die Zeiten von doppelten oder dreifachen Einkommen gegenüber Fest-Angestellten sind vorbei.
Klären Sie die vertraglichen Punkte genau ab, denn oft werden für externe Mitarbeiter sehr spezielle Kündigungsfristen oder Spesenregelungen vorgegeben.
Last but not least, suchen Sie sich eine seriöse Agentur, durch welche Sie bei einem Einsatzbetrieb arbeiten möchten. Gerade bei tiefen Lockvogel-Angeboten sollten Sie genau abklären, wann Sie für ihre Arbeit bezahlt werden. Viele Agenturen sind durch die tiefen Margen nur in der Lage den Contractor nach dem Erhalt des Geldes durch den Einsatzbetrieb zu bezahlen, was bedeutet, dass SIE das volle Risiko tragen.
Bei Harvey Nash werden monatlich 2 Lohnzahlungen durchgeführt, sämtliche angestellte Contractors sind bei uns gegen Haftungsansprüche abgesichert und für Schädenfälle durch Unachtsamkeit versichert.
Ueber 200 externe Spezialisten verlassen sich auf Harvey Nash, was auch bedeutet, dass wir monatlich knapp 3’500’000 Schweizer Franken Lohn für unsere externen Mitarbeiter auszahlen.
Sollten wir einmal ein Gespräch miteinander führen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!


